Das Kerpener Kulinarische Kirchen Kino

präsentiert vom KKKK-Team

immer sonntags um 16:00 Uhr

 

im Kath. Pfarrzentrum Horrem

Hauptstraße 215

50169 Kerpen-Horrem


 

Das Programm 2019 - Zweites Halbjahr:


 

Der nächste Film am 1. September:

"Rain Man"

Barry Levinson * USA * 1988 * 129 Min. * FSK 12

Rain Man ist ein US-amerikanisches Filmdrama von Barry Levinson aus dem Jahr 1988. Dustin Hoffman spielt den autistischen Raymond, der von seinem Bruder Charlie (Tom Cruise) aus einer Klinik auf eine lange Reise durch die USA mitgenommen wird.

 

Handlung
Kalifornien in den 1980er Jahren. Charlie Babbitt, ein gefühlsarmer, aalglatter und selbstverliebter Autohändler, bekommt beim Import italienischer Sportwagen Probleme mit den Umweltan-forderungen, die er seinen Kunden verheimlicht, um Zeit zu gewinnen. Als er wenig später mit seiner Freundin Susanna auf dem Weg zu einem gemeinsamen Wochenende ist, erfährt er vom Tod seines Vaters, Sanford Babbitt. Charlie zeigt auch jetzt keine Emotionen, macht sich aber unverzüglich mit Susanna auf den Weg nach Cincinnati, Ohio, wo das Begräbnis stattfindet.

Er erzählt Susanna, was sein Verhältnis zu seinem verwitweten Vater zerstört hat: Als der 16-jährige Charlie den Wagen des Vaters, ein 1949er Buick Roadmaster Serie 70 Cabriolet, trotz Verbots genommen hatte, um mit seinen Freunden nach einer bestandenen Abschlussprüfung ein paar Runden zu drehen, meldete sein Vater den Wagen als gestohlen und ließ Charlie zwei Tage in der Arrestzelle der Polizei sitzen. Charlie verließ daraufhin sein Elternhaus und brach den Kontakt ab. Die Erinnerungen lassen ihn emotional etwas auftauen, so dass er Susanna auch vom Rain Man erzählt, einer Phantasiefigur, die er sich als kleiner Junge ausgedacht hatte: Wenn er Hilfe brauchte, kam der Rain Man und sang für ihn.

Bei der Eröffnung des Testaments erfährt Charlie, dass er die preisgekrönten Rosenbüsche und den 49er Buick erbt, während das Geldvermögen im Umfang von über 3 Millionen Dollar einem unbekannten Begünstigten überschrieben wird. Charlie sieht sich von seinem Vater um das Geld betrogen und findet heraus, dass das Geld an Wallbrook geht, eine Klinik für geistig Behinderte, die er umgehend aufsucht. Der Leiter, Dr. Bruner, verweigert ihm jede Auskunft. Doch gleich darauf stößt Charlie auf einen Patienten, der sich lebhaft für den Buick interessiert und Charlies Vater genau kennt. Auf seine Frage eröffnet ihm Dr. Bruner, dass es sich um Charlies älteren Bruder Raymond handelt. Charlie hat nie etwas von einem Bruder gewusst. Da aber Raymond offenbar die 3 Millionen Dollar geerbt hat, auf die Charlie auch einen Anspruch zu haben glaubt, nimmt er ihn ungefragt mit auf seine Rückreise nach Kalifornien.

Raymond lebt in Wallbrook, weil er an Autismus leidet: Zwar ist sein Gehirn hochfunktionell, aber er kann kaum Beziehungen zu Menschen aufbauen, einfachste Alltagshandlungen nicht ohne Hilfe ausführen und erträgt keinerlei Abweichung von seinem gewohnten Tagesablauf. Der ohnehin schon genervte Charlie muss auf der Reise also dafür sorgen, dass Raymonds Alltag einigermaßen gewohnheitsgemäß weiterläuft. Als Susanna herausfindet, dass Charlie seinen Bruder als Druckmittel verwendet, um an die Hälfte der 3 Millionen Dollar zu kommen, verlässt sie ihn mit dem Vorwurf, er benutze jeden Menschen nur für seine Zwecke: sie selbst und auch seinen Bruder. Obwohl das offenbar stimmt, sieht Charlie sich weiterhin im Recht.

Im Laufe der Reise fallen Charlie erstaunliche Fähigkeiten seines Bruders auf. So wirft er einmal Raymond, der nach etwas zu lesen verlangt, spöttisch ein Telefonbuch hin. Am nächsten Tag stellt sich heraus, dass Raymond nun sämtliche gelesenen Telefonnummern (von A bis William Marshall Gotzecker) einschließlich der dazu gehörenden Namen im Kopf hat. Als eine Packung Zahnstocher zu Boden fällt, erkennt Raymond auf einen Blick, dass 3 x 82, also 246 Zahnstocher am Boden liegen. Charlie sucht mit Raymond bei Gelegenheit einen Arzt auf, wobei sich herausstellt, dass Raymond zwar komplizierte Rechenaufgaben augenblicklich im Kopf löst, aber auf praktische Aufgaben mit Geldbeträgen oder der Frage nach Preisen für bestimmte Waren nicht angemessen antworten kann.


 

Raymonds phänomenales Gedächtnis bringt Charlie auf die Idee, in Las Vegas mit seiner Hilfe Black Jack zu spielen. […]

 

Kritik

„Während die Geschichte recht langatmig und unkonzentriert entwickelt ist, weckt die Figur des
Behinderten dank der ebenso sensiblen wie verblüffenden Darstellung Dustin Hoffmans in tragischen
und komischen Situationen menschliches Interesse und Anteilnahme.“

– Lexikon des internationalen Films

„Levinson platziert die Kamera, Cruise gibt die Stichworte, und Dustin Hoffman spielt. ‚Rain Man‘ ist
unwiderstehlich, weil er wie alle großen Hollywoodfilme
von Hollywood selber handelt, von der autistischen
Einsamkeit des Stars.“

– Die Zeit, 24. Februar 1989

 

Auszeichnungen

Der Film Rain Man war 1989 achtmal für den Oscar
nominiert und bekam ihn in den Kategorien

  • Bester Film
  • Bester Hauptdarsteller (Dustin Hoffman)
  • Beste Regie
  • Bestes Originaldrehbuch

 

Weitere Filmpreise (1989):

  • Golden Globe Award für den besten Film (Drama) und den besten Schauspieler (Hoffman)
  • Internationale Filmfestspiele Berlin: Goldener Bär für den besten Film
  • David di Donatello (Italienischer Filmpreis) für den besten ausländischen Film und den besten Hauptdarsteller
  • Jupiter für den besten Film


 


 

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