Das Kerpener Kulinarische Kirchen Kino

präsentiert vom KKKK-Team

immer sonntags um 16:00 Uhr

 

im Kath. Pfarrzentrum Horrem

Hauptstraße 215

50169 Kerpen-Horrem


 

Das Programm 2018 - Zweites Halbjahr:


 

Der nächste Film am 2. Dezember:

"ONCE"

John Carney * IRL * 2006 * 84 Min. * FSK 12

mit: Glen Hansard, Markéta Irglová

Once ist ein irischer Independentfilm von John Carney aus dem Jahr 2006.

Handlung
Der Protagonist lebt wieder bei seinem verwitweten Vater in Dublin und repariert in dessen Elektrogeräteladen Staubsauger. Nebenbei betätigt er sich mit seiner verschrammelten Gitarre als Straßenmusiker und träumt von einer Karriere als Profimusiker.

Eine junge tschechische Immigrantin, die in Dublin als Blumenverkäuferin auf der Straße arbeitet und später von einer reichen Familie als Putzfrau eingestellt wird, freundet sich mit ihm an und ermutigt ihn bald darauf, seine Träume in die Realität umzusetzen.

Nachdem ihn die ausgebildete Pianistin in einer Mittagspause mit ihrem Spiel fasziniert hat, entdecken die beiden, über die gemeinsame Begeisterung für die Musik hinweg, mehr und mehr auch ihre Sympathie füreinander, können aber die Spuren ihrer Vergangenheit nicht auslöschen. Während er in seinen Liedern eine schmerzliche Trennung verarbeitet, hat sie eine fast zweijährige Tochter mit ihrem Ehemann, der in Tschechien zurückgeblieben ist. Tagsüber kümmert sich ihre mit ihr nach Irland gezogene Mutter um das Kind des getrennt lebenden Ehepaares.

Mit einer bunt zusammengewürfelten Straßenband nehmen sie in einem Dubliner Studio eine Demo-CD auf. Danach gehen beide aber doch wieder getrennte Wege: Er entscheidet sich, es in London als Künstler zu versuchen und dort auch um seine alte Liebe zu kämpfen, die ihn bei einem Telefonat dazu ermutigt. Sie versucht mit ihrem Ehemann, der aus Tschechien nach Dublin zieht, einen Neuanfang. Als Abschiedsgeschenk lässt der Straßenmusiker ihr ein Klavier liefern, bezahlt von dem Geld, das sein Vater ihm für den Neuanfang in London gegeben hat.

Filmmusik
Die Filmmusik wurde von den beiden Hauptdarstellern Glen Hansard und Markéta Irglová eingespielt und gesungen. Die Filmmusik wurde zum größten Teil von Hansard komponiert, auch Irglová steuerte zwei Lieder bei. Weitere zwei Lieder schrieben sie gemeinsam. Glen Hansard und Markéta Irglová wurden 2008 für den Song „Falling Slowly“ mit einem Oscar in der Kategorie Bester Song ausgezeichnet und waren im selben Jahr für den Grammy nominiert.


 

Vorgeschichte
Regisseur John Carney hatte den Plan, einen Film über einen Straßenmusiker zu machen. Zu diesem Zweck bat er seinen Freund Glen Hansard einige Lieder zu schreiben, die er im Film verwenden konnte. Hansard und Carney spielten einige Jahre zuvor gemeinsam in der Band „The Frames“. Hansard machte Carney mit Markéta Irglová bekannt, welche der Profileigenschaft – Osteuropäerin und Musikerin – entsprach. Carney war bald davon überzeugt, ihr die Rolle der Hauptdarstellerin zu geben. Die Suche nach dem männlichen Hauptdarsteller war durch einige Entscheidungen geprägt. Carney hatte die Wahl, einen sehr guten Schauspieler zu verpflichten, der durchschnittlich singen konnte, oder einen sehr guten Sänger, der durchschnittlich im Schauspiel war. Er entschied sich für zweiteres, da der Fokus der Geschichte klar auf die Musik gelegt war.
Als er schließlich sah, wie Hansard und Irglová interagierten, stand für ihn fest, Hansard für die Hauptrolle zu verpflichten.

Auszeichnungen

Academy Award (Oscar) 2008

In der Kategorie Bester Song mit „Falling Slowly“ für Glen Hansard und Markéta Irglová.

Independent Spirit Award 2008

Als bester ausländischer Film.

Chlotrudis Award 2008

Als bester Film.

Sundance Film Festival 2007

Als Bester ausländischer Film (Publikumspreis)

Kritik

„Dieser kleine Film hat mir genügend Inspiration geschenkt, um damit durchs ganze Jahr zu kommen.“
– STEVEN SPIELBERG: USA Today

 

„Endlich einmal kein glatter, kein geschönter, kein konstruierter Quatsch an Beziehung und Music, sondern eine richtig urwüchsige, völlig unaufgeregte, angenehm lakonische Frisch-Fröhlich-Fromm-urige-Einfach- So-Begegnungs-Song-Geschichte von Boy und Girl. Das ist es. Wer an diesem Film vorbeistolpert, ist selber schuld, aber sage keiner, dass er nicht gewusst habe, dass es diesen Film gibt: „Once“ ist Musik-Charmeund Atmosphäre-Kult-pur. Ein Film zum, pardon, Liebhaben, Gerne-Mögen. SO WUNDERBAR-NORMALSCHÖN WAR KINO SCHON LANGE NICHT MEHR!“
– HANS-ULRICH PÖNACK: Deutschlandradio Kultur

 

„Mit Straßenmusikern scherzt man nicht: Der kleine Musikfilm ‚Once‘, Überraschungserfolg beim Sundance-Festival 2007, gibt sich als Neuinterpretation des Musikfilm-Genres – und scheitert grandios an der eigenen Ernsthaftigkeit.“
– STEFANIE MAECK: Spiegel Online

 

„Eine echte Rarität: Musikfilm, Lebens- und Liebesgeschichte, glaubwürdig und warmherzig erzählt.“
– CINEMA

 

Margret Köhler vom Bayerischen Rundfunk nannte den Film „rundum gelungen“.


 


 

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