Das Kerpener Kulinarische Kirchen Kino

präsentiert vom KKKK-Team

immer sonntags um 16:00 Uhr

 

im Kath. Pfarrzentrum Horrem

Hauptstraße 215

50169 Kerpen-Horrem

====================================================================

Information zur KKKK-Veranstaltung am

 

Sonntag, den 5. April 2020 / 16:00 Uhr:

„Spotlight“

Thomas McCarthy * USA * 2015 * 123 Min. * FSK 0

_________________________________________

 

AUCH   DIESE   VERANSTALTUNG   FÄLLT   A U S   !!!

====================================================================

Wir hoffen, im 2. Halbjahr 2020 mit dem Film am 2. August wieder zum KKKK einladen zu können!

 

______________________________________________________________________________________________

Das Programm 2020 - Zweites Halbjahr:

______________________________________________________________________________________________

Der nächste Film am Sonntag, den 2. August:

"Shaun das Schaf"

Mark Burton, Richard Starzak * GB * 2015 * 82 Min. * FSK 0

 

 

______________________________________________________________________________________________

Der letzte Film am 15. März wäre gewesen:

Papst Franziskus – Ein Mann seines Wortes ist ein Dokumentarfilm von Wim Wenders aus dem Jahr 2018. Der Film hatte seine Premiere am 13. Mai 2018 auf dem Festival in Cannes, wo er außerhalb des Wettbewerbs gezeigt wurde.

Inhalt
Der Film beginnt mit Zeitraffer-Aufnahmen von Assisi und einer langen Kamerafahrt über Giottos Fresken in der Kirche, die zu Ehren von Franz von Assisi gebaut wurde. Die Kamera verweilt dann auf dem Bild, wo Franziskus die Vision hat, dass Gott ihn aufruft, das zusammenfallende Gebäude der Kirche zu retten. Franz von Assisi ist Vorbild und Namensgeber für den derzeitigen Papst.

Im Film wechseln sich Abschnitte mit Aufnahmen von den weltweiten Reisen des Papst Franziskus, seinen Reden in der UNO, im US-amerikanischen Kongress, Bilder von unterschiedlichen öffentlichen Auftritten und Szenarien von Umweltzerstörung mit Bildberichten von einigen wenigen Einzelbegegnungen, z. B. mit Erdogan oder Stephen Hawking. 

Dokumentiert werden Befragungen durch Journalisten über brisante Themen wie den Kindesmissbrauch in der katholischen Kirche oder über seine Einstellung zu homosexuellen Beziehungen. Die Dokumentationen werden unterbrochen mit den ausführlichen Interviews, die Wenders mit dem Papst geführt hat. Eingestreut in den Dokumentarfilm sind schwarzweiße, im Stil von Stummfilmen gedrehte Spielfilmszenen aus dem Leben von Franz von Assisi.

Produktion
Nachdem das Büro von Wim Wenders 2013 einen Brief vom Vatikan mit der Anfrage erhalten hatte, ob Wenders Interesse an einem Film über Papst Franziskus habe, wurde nach detaillierter Abklärungen der Bedingungen, unter denen das Projekt durchgeführt werden sollte, Anfang 2016 mit den Dreharbeiten begonnen.
Wenders’ Ansprechpartner im Vatikan war Dario Viganò, ehemaliger Direktor des Vatikan-Fernsehens, dann Präfekt des Sekretariats für Kommunikation. Beteiligte Produzenten waren The Palindrome, Centro Televisivo Vaticano, Célestes Images, Solares Fondazione delle arti, Neue Road Movies, Decia Films, Fondazione Solares Suisse und PTS Art’s Factory. Das Budget betrug zunächst zweieinhalb Millionen Euro, verwendet wurden eineinhalb Millionen, die verbliebene Million Euro wurde auf ein Sonderkonto des Papstes für wohltätige Zwecke eingezahlt.

Wenders und sein Team hatten im Vorfeld der Produktion uneingeschränkt Zugang zum Filmarchiv des Vatikans. Alle öffentlichen Auftritte des Papstes werden von Filmteams dokumentiert, allein die öffentlichen Ansprachen des Papstes in der Kurie werden manchmal von vier Kameras aufgenommen. Dazu kam weiteres Material anderer Fernsehsender. Dieses umfangreiche Material war zu sichten und auszuwählen; allein die Sichtung erstreckte s ich über Jahre.


 

Zur Vorbereitung der Interviews mit Franziskus erarbeiteten Wenders und David Rosier eine Liste von über 50 Fragen, von denen vier in den jeweils über zwei Stunden gehenden Interviews gestellt wurden. Die Schwarzweiß-Sequenzen über das Leben von Franz von Assisi wurden mit einer originalen Handkurbelkamera aus den 1920ern gedreht, die Wenders bereits in dem Film The Soul of a Man von 2003 eingesetzt hatte.
Die Musik stammt von dem französischen Komponisten Laurent Petitgand, mit dem Wenders seit 1985 immer wieder zusammengearbeitet hat. Das Lied These Are the Words, gesungen von Patti Smith, das den Abspann begleitet, wurde von ihr für diesen Film geschrieben.

 

Kritik
René Martens in Zeit Online vom 14. Juni 2018:
[…] Wenders vertritt im Film die Ansicht, Franziskus habe die Kirche "mehr als die meisten seiner Vorgänger" vorangebracht. Der Soziologe Marco Marzano, der im Frühjahr das Buch La Chiesa immobile: Francesco e la rivoluzione mancata (Die bewegungslose Kirche: Franziskus und die verhinderte Revolution) veröffentlicht hat, kritisierte dagegen kürzlich gegenüber Spiegel Online, "konkrete Maßnahmen", die "das Leben der Gläubigen verändern", ergreife Papst Franziskus nicht. Er sei "so konservativ wie seine Vorgänger es waren und seine Nachfolger es vermutlich sein werden".

Kritische Stimmen dieser Art fehlen in Papst Franziskus – Ein Mann seines Wortes. Das ist, rein filmisch gedacht, durchaus nachvollziehbar. Hätte Wenders Talking Heads in den Film eingebaut, hätte das den dramaturgischen Fluss beeinträchtigt. Nun kann ein Regisseur natürlich auch Kritik formulieren, ohne Wissenschaftlerinnen und andere Experten zu zitieren. Er kann es jedoch mittels Auswahl und Montage der Bilder tun.

Das macht Wenders allerdings nicht. Gleichwohl gibt es Passagen, die sich kritisch "lesen" lassen – etwa jene Szenen aus einem Krankenhaus in Bangui, der Hauptstadt der Zentralafrikanischen Republik. Es ist das Land mit der weltweit höchsten Kindersterblichkeitsrate – auch dies eine Information, die im Film fehlt, obwohl sie leicht unterzubringen gewesen wäre. In diesem Hospital trifft Franziskus nun auf Kinder, die nicht mehr lange zu leben haben, und sogar ein Junge, der kaum noch mehr ist als ein Gerippe, ringt sich ein Lächeln ab, als der große Mann aus der reichen Welt ihn berührt.

Während einige Mütter dem Papst mit dankenden bis huldvollen Blicke die Hände drücken, guckt eine Frau skeptisch und missmutig drein. Sie scheint sagen zu wollen: Uns sterben die Kinder weg und der alte Mann zieht hier seine Show ab. Kritiker des Films dürften sich mit dieser Frau identifizieren.


 


 

Lizenznahme über die Medienzentrale des Erzbistums Köln

Medienzentrale

Kardinal-Frings-Str. 1-3

50668 Köln

+49-221-1642-3333

medienzentrale@erzbistum-koeln.de

In Kooperation mit dem Katholischen Bildungsforum Rhein-Erft, Bergheim

Katholisches Bildungsforum Rhein-Erft

Kirchstr. 1b

50126 Bergheim

+49-2271-4790-0

info@bildungsforum-rhein-erft.de

Das Team:

Magdalena Burgwinkel

Georg Firmenich

Florian Müller (Referent)

Katharina Müller

Steffi Müller

Ulrike Nießen (Bildungsforum)

Christa Schiffer

Ursula Spantig-Firmenich

 

 

Seien Sie herzlichst gegrüßt und eingeladen,

G. Firmenich