Das Kerpener Kulinarische Kirchen Kino

präsentiert vom KKKK-Team

immer sonntags um 16:00 Uhr

 

im Kath. Pfarrzentrum Horrem

Hauptstraße 215

50169 Kerpen-Horrem

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Das Programm 2021 - Zweites Halbjahr:

Hier kann der Flyer heruntergeladen werden (liegt augenblicklich noch nicht vor!)

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Der nächste Film am Sonntag, den ? August:

"Der Staat gegen Fritz Bauer"

Lars Kraume * D * 2015 * 105 Min. * FSK 12

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Hier kommt die aktuelle Mitteilung zu den KKKK-Filmen in diesem Jahr (Stand: 03.01.2021):

 

!!!!!   Im Ersten Halbjahr 2021 wird kein KKKK stattfinden   !!!!!

 

Um nicht von Termin zu Termin zu hoffen und letztlich immer wieder absagen zu müssen,

haben wir nun beschlossen, das Erste Halbjahr komplett ausfallen zu lassen!

 

Wir hoffen, dass sich die Situation bis zum Zweiten Halbjahr soweit entspannt hat,

dass wir dann nach den Sommerferien wieder voll durchstarten können.

 

Wenn dann die Entscheidung gefallen sein wird, dass die Veranstaltungen stattfinden können,

folgen an dieser Stelle die genaueren Infos zu den Filmen und die Termine.

   Da die Termine augenblicklich noch nicht vorliegen,

   beginnt das Datum im obigen, vorläufigen Flyer immer mit "00"!

 

Solange lassen wir im Folgenden die Infos zum "6.-Dezember-Film" stehen.

 

Welchen Vorführraum wir haben werden und wie es mit dem 'Kulinarischen' sein wird,

werden wir im Juni oder Juli entscheiden.

 

Bis zu den nächsten Neuigkeiten grüßen wir Sie herzlichst,

das KKKK-Team

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Ein Dorf sieht schwarz (Originaltitel: Bienvenue à Marly-Gomont) ist eine französische Filmkomödie von Julien Rambaldi.

 

Handlung
1975 erhält der aus Zaire stammende Seyolo Zantoko nach seinem Studium in Lille sein Diplom als Arzt. Weil er die Diktatur in seiner Heimat ablehnt und sich die französische Staatsbürgerschaft erhofft, nimmt er das Angebot des Bürgermeisters von Marly-Gomont, einer ländlichen Gemeinde in Nordfrankreich, an, dort Landarzt zu werden. Seyolo, seine Frau und seine beiden Kinder Sivi und Kamini ziehen in ein Haus, das die Gemeinde ihnen zur Verfügung stellt.

 

Die Dorfbewohner haben noch nie schwarze Mitbewohner gehabt und reagieren ablehnend. Die beiden Kinder werden in der Schule zunächst ausgegrenzt, können sich aber bald einfinden. Seyolos Frau Anne hat es schwerer. Es regnet häufig und das Haus ist kalt. Deshalb ruft sie gerne bei den Verwandten in Afrika an. Die erste Telefonrechnung beläuft sich auf 4000 Franc.

Seyolo wartet täglich in seiner Praxis auf Patienten. Doch die fahren lieber zu dem 15 km entfernten weißen Landarzt. Der alte Bauer Jean empfiehlt, die Gesellschaft der Dorfbewohner zu suchen. Seyolo lernt Darts zu spielen und verbringt seine Abende in der Dorfkneipe. Weil er als Arzt kein Geld verdient, hilft er Jean für Geld auf dessen Hof. Weil er seiner Frau nichts davon gesagt hat, vermutet diese, er habe eine Geliebte. […]

 

Inzwischen beginnen die Kneipenbesucher, Seyolo um medizinischen Rat zu fragen. Seyolos Sohn Kamini hat eine Mitschülerin mit nach Hause gebracht, die unter einem Hautausschlag leidet. Seyolo diagnostiziert eine bakterielle Erkrankung und wendet erfolgreich eine Fangopackung an. Als die Wehen einer schwangeren Dorfbewohnerin vorzeitig einsetzen, hilft er der Frau trotz schwieriger Steißlage, das Kind zu gebären.

 

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Kritik

Der Filmdienst bemerkte, dass in der Culture-Clash-Komödie „allerhand Klischees aufeinanderprallen“ und sich die „interessante Lebensgeschichte“ im Verlauf der „ebenso gefälligen wie gefühligen Inszenierung in eine Integrationsschnulze“ auflöse.

 

Deutschlandfunk Kultur resümiert: "Hier werden nicht nur Schnurren erzählt, sondern es wird der alltägliche Rassismus behandelt. Das liegt an Kamini Zantoko, dem Sohn des echten Arztes, der ein erfolgreicher Rapper und Komiker geworden ist. Die Umsetzung in eine Komödie durch Regisseur Julien Rambaldi macht den Film zu etwas Besonderem. Sehr schön die Atmosphäre der bunten 70er-Jahre und im Kontrast dazu der Rapsong von Kamini, der im Internet ein Riesenhit geworden ist."

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Sivi ist eine begeisterte und gute Fußballspielerin. Im Schulsportunterricht spielen allerdings nur die Jungen Fußball. Sivi stellt ihr eigenes Team auf und kickt so erfolgreich, dass der Sportlehrer gleich den Trainer der örtlichen Fußballmannschaft informiert. Der nimmt Sivi –obwohl sie ein Mädchen ist – in die Mannschaft auf.

 

An Weihnachten kommt Seyolos Brüsseler Verwandt-schaft zu Besuch und mischt den drögen Dorf-Gottesdienst mit Gospeln auf. Als Seyolos Studienfreund erzählt, Seyolo habe Leibarzt des schwarzafrikanischen Diktators Mobutu Sese Seko werden können und seine Familie hätte in Luxus leben können, ist Seyolos Frau, die das nicht wusste, empört über dessen damalige Entscheidung und reist zu ihrer Schwester nach Brüssel.

 

Seyolos Wartezimmer ist jetzt jeden Tag gut gefüllt. Doch neues Ungemach zieht auf: Weil Seyolos alte Staatsbürgerschaft nicht klar ist, darf er nicht mehr praktizieren. Er überlegt, nach Brüssel zu seiner Verwandtschaft zu ziehen. […]

 


 


 

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