Das Kerpener Kulinarische Kirchen Kino

präsentiert vom KKKK-Team

immer sonntags um 16:00 Uhr

 

im Kath. Pfarrzentrum Horrem

Hauptstraße 215

50169 Kerpen-Horrem


 

Das Programm 2019 - Zweites Halbjahr:

Das Programm 2020 - Erstes Halbjahr:

Der nächste Film am Sonntag, den 1. Dezember:

"Die Entdeckung der Unendlichkeit"

James Marsh * GB * 2014 * 123 Min. * FSK 0

Die Entdeckung der Unendlichkeit (Originaltitel: The Theory of Everything) ist ein britischer Kinofilm von Regisseur James Marsh aus dem Jahr 2014. In den Hauptrollen zu sehen sind Eddie Redmayne und Felicity Jones. Das Drama basiert auf dem Leben des theoretischen Physikers Stephen Hawking und zeigt dessen außergewöhnliche Karriere und Liebesbeziehung zu seiner Ehefrau Jane Hawking. Ihre Memoiren Die Liebe hat elf Dimensionen: Mein Leben mit Stephen Hawking bilden die Grundlage für den Film.

Handlung
Stephen Hawking studiert an der Universität Cambridge Physik. Es fällt seine Begabung auf, mit der er ohne viel zeitlichen Aufwand schwierige Aufgabenstellungen zu lösen imstande ist. 

Er verliebt sich bei einer Party in Jane, die Sprachen studiert. Er stellt sich ihr als „Kosmologe“ vor, der die eine umfassende Formel für die Erklärung der Unendlichkeit des Weltalls sucht. Bei einem Maienball kommen sie sich näher. Obwohl Hawking nicht an Gott glaubt, Jane dagegen gläubige Christin ist, werden sie ein Paar.

Nachdem er schon einige Male körperliche Einschränkungen bei sich bemerkt hatte, wird bei Hawking nach einem Sturz eine Motoneuron-Erkrankung festgestellt und ihm eine Lebenserwartung von zwei Jahren prognostiziert. 

Obwohl er daraufhin depressiv wird und Freunden und Jane gegenüber ablehnendes Verhalten an den Tag legt, hält Jane zu ihm. Sie heiraten und bekommen Kinder. Gefördert von seinem Professor stellt er Theorien zu Schwarzen Löchern und Singularitäten auf, mit denen er promoviert. Körperlich verfällt er zunehmend; bald kann er nur noch undeutlich reden und benötigt einen Rollstuhl.

Auf Anraten ihrer Mutter tritt Jane in einen Kirchenchor ein. Schon beim ersten Gespräch mit dem Chorleiter Jonathan wird gegenseitige Zuneigung erkennbar. Jonathan, der seit einem Jahr Witwer ist, besucht Hawkings Familie und bietet seine Hilfe an. Er wird quasi Teil der Familie, selbst bei der Urlaubsreise ist er mit dabei. Obwohl sein Vater ihn dazu drängt, lehnt Hawking eine professionelle Pflegekraft für sich ab. Nachdem Jane ihr drittes Kind auf die Welt bringt, vermutet ihre Mutter Jonathan als Vater, was sie aber brüsk zurückweist.

Während Stephen einer Einladung zu einem Wagner-Konzert nach Bordeaux folgt, geht Jane auf seinen Vorschlag hin mit Jonathan und den Kindern zelten, wo eine Intimität mit Jonathan angedeutet wird. Hawking erleidet bei dem Konzert einen Kollaps und wird in eine Klinik gebracht. Eine Lungenentzündung wird festgestellt, und er fällt ins Koma. Der Arzt bietet Jane an, auf lebensverlängernde Maßnahmen zu verzichten. Diese lässt Stephen aber nach Cambridge verlegen, wo ein Luftröhrenschnitt vorgenommen wird, der ihm das Sprechen zukünftig unmöglich macht. 


 

Jonathan hat sich aufgrund der persönlichen Entwicklung zwischen ihm und Jane mittlerweile von der Familie zurückgezogen. Für Stephen wird Elaine Mason engagiert, die mit ihm die Kommunikation mittels einer Verständigungstafel, später mit einem Sprachcomputer trainiert. Er versteht sich sofort sehr gut mir ihr, sie ist von seiner Intelligenz und seinem Humor begeistert. Stephen schreibt nun mittels des Computers sein Buch Eine kurze Geschichte der Zeit. […]

Kritik

Das Branchenblatt Variety beschrieb den Film als „ergreifende und bittersüße Liebesgeschichte mit geschmackvollem, gutem Humor“.


Der filmdienst urteilte, der Film sei „berührend, ohne sentimental Hawkings sich verschlechternden Gesundheitszustand auszubeuten“. Die „ansonsten eher klassische Erzählhaltung“ werde durch den Versuch, „die eingeschränkte Artikulationsfähigkeit des Erkrankten durch eine spannende Inszenierung seines beweglichen Innenlebens auszugleichen“, durchbrochen.


Anke Sterneborg von epd Film urteilte, dass Marsh „in Eddie Redmayne einen ganz erstaunlichen jungen Schauspieler gefunden“ habe. Allerdings konzentriere er sich „so sehr auf die Gebrechlichkeit des Körpers, dass er keine Bilder für die Verführungskraft eines brillanten Verstandes“ finde. Größtes Manko sei, „dass er die Amour fou nicht wirklich vermitteln“ könne, „dass es zwischen Felicity Jones und Eddie Redmayne keine Funken“ gebe, „die plausibel“ machten, „was eine energische, charmante, sprühende junge Frau dazu“ bewege, „sich auf einen so gehemmten, versehrten Mann einzulassen“.

 

Auszeichnungen

OSCAR für Eddie Redmayne in der Kategorie Bester Hauptdarsteller

[…] Regisseur James Marsh hat ein bewegendes Drama über das Leben Stephen Hawkings geschaffen. Doch es sind nicht die überragenden Forschungserfolge des Genies, auf die er sich konzentriert. Basierend auf den Memoiren von Jane Hawking erzählt er von der schicksalhaften Zeit, in der sich Hawkings Leben für immer ändern sollte. Und in denen er seine große Liebe trifft, ohne die er nicht das Genie hätte werden können, als das ihn die Welt heute bewundert. Felicity Jones vereint in ihrem Spiel die sensible Zartheit einer schüchternen jungen Frau mit einer unbändigen und in sich ruhenden Stärke einer liebenden Ehefrau und Partnerin. Als Hawking selbst leistet Redmayne schier Unglaubliches. Die Art, wie er sich in dessen Körper, Krankheit und Wesen einfühlt, lässt vergessen, dass es sich hier um perfektes Schauspiel handelt, denn Redmayne „verkörpert“ Hawking und lässt damit auch Einblicke in das Innere zu. Ruhig und fast verträumt erzählt Marsh seine Geschichte, überlädt die Bilder nicht, was auch an der exzellenten und klug durchdachten Kameraarbeit und der perfekten Ausstattung liegt. DIE ENTDECKUNG DER UNENDLICHKEIT ist nicht nur ein Film über eines der größten Genies unserer Zeit.
Es ist vor allem ein Film über eine starke und unumstößliche Liebe, die sich gegen das Schicksal stellt. Unendlich schön und inspirierend.
– Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)


 


 

Lizenznahme über die Medienzentrale des Erzbistums Köln

Erzbistum Köln

Marzellenstraße 32

50668 Köln

+49-221-1642-0

info@erzbistum-koeln.de

In Kooperation mit dem Katholischen Bildungswerk, Bergheim

Katholisches Bildungswerk im Rhein-Erft-Kreis

Kirchstr. 1b

50126 Bergheim

+49-2271-4790-0

info@bildungswerk-rhein-erft-kreis.de

Das Team:

Magdalena Burgwinkel

Georg Firmenich

Florian Müller (Referent)

Katharina Müller

Steffi Müller

Ulrike Niessen (Bildungswerk)

Christa Schiffer

Ursula Spantig-Firmenich

 

 

Seien Sie herzlichst gegrüßt und eingeladen,

G. Firmenich