Das Kerpener Kulinarische Kirchen Kino

präsentiert vom KKKK-Team

immer sonntags um 16:00 Uhr

 

im Kath. Pfarrzentrum Horrem

Hauptstraße 215

50169 Kerpen-Horrem

______________________________________________________________________________________________

Das Programm 2021 - Zweites Halbjahr:

Das Programm 2022 - Erstes Halbjahr:

_____________________________________________________________________________________________

Der nächste Film am Sonntag, den 24. Oktober:

"Der Staat gegen Fritz Bauer"

Lars Kraume * D * 2015 * 105 Min. * FSK 12

_____________________________________________________________________________________________

====================================================================

Hier kommen aktuelle Informationen zur KKKK-Situation (Stand: 02.08.2021):

 

Nun ist es so weit: 

Wir unternehmen einen neuen Startversuch im KKKK!

 

Dazu sind zunächst drei Filme für den Herbst geplant und wir konnten jetzt Termine festlegen. Der erste Film ist geplant für

 

Sonntag, den 24. Oktober 2021 / 16:00 Uhr:

„Der Staat gegen Fritz Bauer“

Lars Kraume * D * 2015 * 105 Min. * FSK 12

 

Wir hoffen, dass die Situation im Oktober soweit entspannt ist, dass wir den Film wieder in gewohnter Umgebung zeigen können.

Wie es mit dem 'Kulinarischen' sein wird, werden wir auch erst dann entscheiden können.

Jedenfalls werden wir mit Teilnehmerlisten arbeiten müssen, das heißt, der Zeit-Aufwand vor Filmbeginn wird etwas größer sein, da sich jeder Besucher in die Liste eintragen muss!

Genauere Infos folgen dann Anfang Oktober!

 

Bis zu den nächsten Neuigkeiten grüßen wir Sie herzlichst,

und hoffen, dass auch Sie sich auf den Neustart freuen 

und sich nicht vom Besuch abhalten lassen werden.

 

Wir wünschen Ihnen alles Gute!

 

Für das KKKK-Team,

Georg Firmenich

====================================================================

Der Staat gegen Fritz Bauer ist ein deutscher Spielfilm von Lars Kraume aus dem Jahr 2015. Im Mittelpunkt des weitgehend auf historischen Fakten beruhenden Politdramas steht der Kampf des Frankfurter Generalstaatsanwalts Fritz Bauer, mit Adolf Eichmann einen der weltweit meistgesuchten NS-Kriegsverbrecher aufzuspüren, festzunehmen und vor ein deutsches Gericht zu stellen. Der Film zeigt auch die behördlichen und gesellschaftlichen Widerstände, auf die Bauer im Deutschland der späten 1950er Jahre stößt. Thematisiert wird außerdem die seinerzeit strafbare Homosexualität, zu der Bauer sich indirekt bekennt gegenüber seinem engsten Mitstreiter, dem jungen Staatsanwalt Karl Angermann. […]

Handlung
Generalstaatsanwalt Fritz Bauer hat einflussreiche Freunde, allen voran seinen unmittelbaren Vorgesetzten, Georg-August Zinn, Hessischer Ministerpräsident und Justizminister in Personalunion. Er hat aber auch zahlreiche Feinde, die hinter seinem Rücken gegen ihn intrigieren, wie den karrieristischen Oberstaatsanwalt Kreidler und den mit Nazi-Vergangenheit behafteten BKA-Mann Gebhardt, die beide Interesse daran haben, das Gerücht zu streuen, hinter einem Badeunfall Bauers stecke ein Selbstmordversuch. Als Bauer eine Woche später in den Dienst zurückkehrt, vermisst er, nicht zum ersten Mal, eine Akte und bestellt seine Sonderdezernenten ein. Die kurze Befragung endet ergebnislos. Im Anschluss jedoch gesteht einer von ihnen, Karl Angermann, ihm unter vier Augen, dass er die Akte habe; Bauer selbst habe ihm den Auftrag gegeben, sie zu bearbeiten. Auf dessen erstaunte Frage, warum er das nicht zuvor geäußert habe, erwidert Angermann, er habe ihn nicht bloßstellen wollen.

Bald darauf empfängt Bauer einen an ihn persönlich gerichteten Brief aus Argentinien mit dem Hinweis, wo Adolf Eichmann, der Organisator des Holocaust und mithin einer der weltweit meistgesuchten NS-Kriegsverbrecher, sich möglicherweise versteckt hält. Bauer ist elektrisiert. Den Gang durch die mit Altnazis durchsetzten deutschen Behörden meidet er, weil er befürchtet, dass Eichmann so eher alarmiert als gefasst wird; Interpol hat bereits signalisiert, dass sie für politische Straftäter nicht zuständig seien; daher erwägt Bauer, den israelischen Geheimdienst Mossad einzuschalten. Dafür käme er wegen Landesverrats selbst hinter Gitter, warnt ihn der Einzige, den er in seinen Plan einweiht, sein langjähriger Freund und einstiger Kampfgefährte, Ministerpräsident Zinn. Bauer hält dennoch an seinem Vorhaben fest und fliegt heimlich nach Israel.

Mossad ist dem Hinweis seines Informanten nachgegangen, mit negativem Ergebnis. Bauer erreicht nicht mehr als die Zusage, dass Mossad dann aktiv werde, wenn er eine zweite, unabhängige Quelle beibringen kann. […]

____________________________________________

Entstehung
Regisseur Lars Kraume, selbst in Frankfurt am Main aufgewachsen, hatte von Fritz Bauer noch nie zuvor gehört, als er ihn 2011 durch die Lektüre von Die Heimkehr der Unerwünschten. Eine Geschichte der Juden in Deutschland nach 1945 kennenlernte, verfasst von Olivier Guez, mit dem er dann gemeinsam das Drehbuch schrieb. Zwei Gründe bewegten Kraume hauptsächlich, über Fritz Bauer einen Film zu machen. Zum einen der Reiz, einen der Wirklichkeit entnommenen „archaischen“ Helden in einer Allein-gegen-alle-Konstellation zu zeichnen, zum anderen der Wunsch, dessen Anteil an der Eichmann-Entführung zu würdigen – eine Tatsache, die erst zehn Jahre nach Bauers Tod überhaupt publik wurde und die noch lange Zeit danach darauf wartete, als Geschichte erzählt zu werden. Die Beschränkung auf einen relativ kurzen Ausschnitt aus dem Leben seines Protagonisten war Kraume willkommen; ein Biopic, was dessen ganze Lebensgeschichte nachzeichnet, hatte er nie im Auge gehabt. […]

 

____________________________________________

Rezeption
In den deutschen Feuilletons überwog das Lob für Der Staat gegen Fritz Bauer ganz eindeutig. Uneingeschränkt positiv urteilten Die Zeit („großartig“) und Der Tagesspiegel („Meisterstück“); minimale Abstriche machten Der Spiegel („überzeugend“), Süddeutsche und Frankfurter Allgemeine Zeitung. Hervorgehoben wurde beispielsweise, dass Wahrheit und Fiktion sich im Film wechselseitig ansteckten, das klischeefreie Szenenbild, die jazzige Musik und die treffsichere Wahl des Helden – einen besseren als Fritz Bauer gebe es nicht. Für dessen Darsteller Burghart Klaußner gab es wahre Lobeshymnen: „mit Bravour“, „Anverwandlungswunder“, „oscarreife Leistung“. Doch auch dem „Rest des Ensembles“ wurde „Bestform“ attestiert. […]


 


 

Lizenznahme über die Medienzentrale des Erzbistums Köln

Medienzentrale

Kardinal-Frings-Str. 1-3

50668 Köln

+49-221-1642-3333

medienzentrale@erzbistum-koeln.de

In Kooperation mit dem Katholischen Bildungsforum Rhein-Erft, Bergheim

Katholisches Bildungsforum Rhein-Erft

Kirchstr. 1b

50126 Bergheim

+49-2271-4790-0

info@bildungsforum-rhein-erft.de

Das Team:

Magdalena Burgwinkel

Georg Firmenich

Florian Müller (Referent)

Katharina Müller

Steffi Müller

Ulrike Nießen (Bildungsforum)

Christa Schiffer

Ursula Spantig-Firmenich

 

 

Seien Sie herzlichst gegrüßt und eingeladen,

G. Firmenich