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KKKK
Pfarrzentrum Horrem

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Das Kerpener Kulinarische Kirchen Kino

präsentiert vom KKKK-Team

immer sonntags um 16:00 Uhr

 

im Kath. Pfarrzentrum Horrem

Hauptstraße 215

50169 Kerpen-Horrem


 

Das Programm 2022 - Zweites Halbjahr:

KKKK-Plakat 2022

 


 

Das Programm 2023 - Erstes Halbjahr:

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Kino unter Corona-Bedingungen

Wir möchten Sie weiterhin bestmöglich vor einer Corona-Infektion schützen 

und haben daher - bis auf weiteres - folgende, geänderte Regelung für das KKKK:

(Stand: 17.10.2022)

·         Einlass nur für Geimpfte oder Genesene (jeweils mit Nachweis!)

·         Wem es sicherer scheint die Maske zu tragen, der möge das gerne tun.

 


 

Der Film am Sonntag, den 27. November: Ein Spielfilm über "Hidden Figures" in der NASA in den 1960er Jahren

Theodore Melfi * USA * 2016 * 122 Min. * FSK 0

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Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen (Hidden Figures) ist eine US-amerikanische Filmbiografie von Theodore Melfi. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Sachbuch von Margot Lee Shetterly. Er erzählt von den drei afroamerikanischen Mathematikerinnen Katherine Johnson, Dorothy Vaughan und Mary Jackson, die maßgeblich am Mercury- und am Apollo-Programm der NASA beteiligt waren.

Handlung

Katherine Johnson, Dorothy Vaughan und Mary Jackson sind drei afroamerikanische Mathematikerinnen, die gemeinsam mit dem Auto zur Arbeit in der West Area Computing Unit am Langley Research Center in Hampton (Virginia) fahren, wo sie in der Abteilung Colored Computers Berechnungen für die NASA durchführen. 

Unter Computern versteht man zu dieser Zeit noch Menschen mit mathematischer Begabung, die meist zuvor festgelegte Rechenschritte mit Stift und Papier oder einfachen elektromechanischen Rechenmaschinen durchführen und somit beispielsweise Ingenieure in ihrer Arbeit unterstützen.

Katherine wird in die Abteilung Space Task Group versetzt, welche die Flugbahnen für den Flug eines Menschen in das Weltall entwickelt; dort wird ein Mathematiker mit Kenntnissen in Vektorgeometrie gesucht. Da es in dem Gebäude keine Toiletten für colored ladies gibt, muss sie mehrmals täglich zum Gebäude ihrer alten Arbeitsstätte gehen, das weit entfernt ist. Ihren Kaffee darf sie nicht aus derselben Kanne wie die Kollegen nehmen. Die dortigen Mitarbeiter, allesamt weiß und fast ausschließlich männlich, nehmen sie sehr reserviert auf. 

Besonders Paul Stafford ist ihr nicht wohlgesinnt, was dadurch verstärkt wird, dass der Bereichsleiter Al Harrison Katherine anweist, Staffords Berechnungen zu überprüfen. Sie bekommt von ihm nur Unterlagen mit vielen geschwärzten Stellen, bei denen es sich um geheime Daten handeln soll. Katherine hält die Seiten gegen das Licht, um die Daten lesen zu können, und kann so wichtige Berechnungen anstellen. Als Harrison dahinterkommt, gibt sie es zu und wird sogar kurz verdächtigt, eine Spionin zu sein. Dennoch hat Harrison eine neutralere Einstellung zu ihr als Stafford und respektiert sie zunehmend wegen ihrer guten, „über die Zahlen hinausblickenden“ Arbeit. 

Katherines Selbstvertrauen wächst allmählich. Als Harrison die lange tägliche Abwesenheit von Katherine auffällt und er ihr diese vorwirft, erzählt sie erstmals von der weit entfernten Toilette und beklagt die schlechte Behandlung und Bezahlung der Schwarzen. Harrison schlägt daraufhin eigenhändig das Schild an einer der Toiletten ab; diese sollen nun von allen Mitarbeitern gleichermaßen benutzt werden können.

Die demütigende Niederlage im Wettlauf ins All durch die ersten Raumflüge der Sowjetunion mit einem Tier und einem Menschen an Bord verfolgen die Mitarbeiter im Filmsaal der Forschungseinrichtung. Harrison weist auf die historische Bedeutung ihrer Arbeit hin und treibt die Mitarbeiter zu noch mehr Arbeit an. Der erste bemannte Raumfahrtflug Amerikas mit Alan Shepard ist schließlich erfolgreich. Bald darauf wird die Erdumkreisung durch John Glenn vorbereitet.

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Jeden Tag ändern sich die Flugdaten, und da Katherine durch ihre niedrige Sicherheitseinstufung meist zu spät davon erfährt, sind viele ihrer manuellen Berechnungen umsonst. Katherine erreicht mit sanfter Hartnäckigkeit, dass sie an einem wichtigen Briefing teilnehmen darf, wo sie insbesondere auf Glenn großen Eindruck macht.

Besonders wichtig ist die Ermittlung der Koordinaten für den Wiedereintritt in die Atmosphäre. Dafür sollen neue Formeln gefunden werden. Als dies nicht gelingt, erinnert sich Katherine an das numerische Eulerverfahren, mit dem sie die Berechnung erfolgreich durchführen kann. Außerdem zeigt sich, dass die Methode gut für die neu aufkommende elektronische Datenverarbeitung geeignet ist. [...]

 

Kritik

  • Patrick Heidmann von Spiegel Online sagt über den Film: „Statt zum belehrenden Historienstück zu werden, lässt er viel Raum für Humor. Das Gespür für die Zeit und ihre Themen vermittelt er dennoch sehr präzise und mit einfachen Mitteln: hier eine Archivaufnahme von Juri Gagarin, dort ein Gespräch am Esstisch über die Methoden der Bürgerrechtsbewegung.“ Zudem bemerkt Heidmann, eine von einem großen Studio verantwortete Mainstreamproduktion, in der ausschließlich schwarze Frauen im Mittelpunkt stehen, sei selbst im Jahr 2017 ungewöhnlich in Hollywood.
      • Nadine Lange von Zeit Online meint, es habe etwas Erhebendes, den drei Hidden-Figures-Heldinnen bei ihrem Aufstieg zuzusehen, der durch den gleichzeitig auf den Straßen und in den Kirchen stattfindenden Kampf der Bürgerrechtsbewegung kontextualisiert werde.
  • Susanne Leinemann von der Berliner Morgenpost sagt: „Man würde dem Film wünschen, dass auch er dieses Jahr beim Oscar etwas gewinnt. Besonders wenn man an die Wut im Jahr zuvor denkt, als viele schwarze Schauspieler ihre Teilnahme an der Oscarverleihung absagten, weil sie sich nichtgenügend gewürdigt fühlten.“ Leinemann meint, der Film habe das Zeug zu einem Preis: „Er hat eine Haltung, er ist unterhaltsam und hervorragend gespielt. Und die USA sind über Nacht ein anderes Land geworden. Man rückt zusammen – auch Schwarz und Weiß.

 


 

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