Zum Inhalt springen
KKKK
Pfarrzentrum Horrem

E-Mail: apo60@t-online.de
 
 
Das Kerpener Kulinarische Kirchen Kino

präsentiert vom KKKK-Team

immer sonntags um 16:00 Uhr

 

im Kath. Pfarrzentrum Horrem

Hauptstraße 215

50169 Kerpen-Horrem


 

Das Programm 2024 - Erstes Halbjahr:

KKKK-Plakat_2024_1_(705x498px)

 


 

Das Programm 2024 - Zweites Halbjahr:

Kommt irgendwann im Frühjahr!

 


 

Anmerkung zu Corona:

Wem es sicherer scheint eine Maske zu tragen, der möge das gerne tun.

(Stand: 19.02.2024)


 

Der Film am Sonntag, den 17. März:

"Eine Liebe für den Frieden"

Urs Egger * A, D, CZ * 2014 * 89 Min. * FSK 12

 

KKKK_ELF_020_Eine Liebe für den Frieden_DVD_40x53_300dpi

Eine Liebe für den Frieden – Bertha von Suttner und Alfred Nobel (auch: Madame Nobel) ist ein österreichisch-deutsch-tschechischer Fernsehfilm aus dem Jahr 2014 von Urs Egger mit Birgit Minichmayr als Bertha von Suttner und Sebastian Koch als Alfred Nobel.
Das Drehbuch von Rainer Berg und Thomas Wendrich basiert auf dem Theaterstück Mr. & Mrs. Nobel von Esther Vilar.

 

-----------------------------------------------------------------

KKKK_ELF_070_Eine Liebe für den Frieden_71x40_300dpi

Zwei Wochen, die ein Leben verändern
Im Jahre 1876 tritt die mittellose Gräfin Bertha von Kinsky in Paris in die Dienste des Wissenschaftlers Alfred Nobel. Als dieser wenig später nach Schweden beordert wird, reist er allein, ohne seine hochverehrte Privatsekretärin. Ein Fehler, der dem wohlhabenden, zurückgezogen lebenden Mann sein großes Herz zu brechen scheint.

 

KKKK_ELF_060_Eine Liebe für den Frieden_71x40_300dpi

Denn Berthas Verlobter, Arthur von Suttner, ist aus Wien angereist und „entführt“ seine Liebste vor den Traualtar. Weil der Adelsspross wegen seiner Liaison enterbt wurde, schlagen sich die beiden fortan schreibend durchs Leben. Im Kaukasus sind sie Augenzeugen des Russisch-türkischen Kriegs. Im Angesicht dieser Schlachtfeldgräuel, „mit diesen grauenhaften Bildern in Kopf“, wird Bertha von Suttner zur überzeugten Pazifistin. Mit dem Roman „Die Waffen nieder!“ wird sie zu einer der berühmtesten Friedensaktivistinnen Europas. Dass ihre heimliche Liebe, Alfred Nobel, mit dem sie in regem Briefwechsel steht, mit seinen Erfindungen die Voraussetzungen für den Krieg schafft, ist vor allem Arthur von Suttner ein Dorn im Auge. Er spürt, welche Nähe trotz geographischer Distanz zwischen Nobel und Bertha besteht.

KKKK_ELF_050_Eine Liebe für den Frieden_71x40_300dpi

Die Geschichte einer ungelebten Liebe
Bertha von Suttner und Alfred Nobel führten eine geistige (Fern-)Beziehung. Nach den knapp zwei Wochen, in denen die Schriftstellerin in spe dem Chemiker und Erfinder des Dynamits die Geschäfte führte, sollen sich die beiden kein weiteres Mal getroffen, sich aber ein Leben lang geschrieben haben. „Eine Liebe für den Frieden“ frei nach Esther Vilars Theaterstück „Mr. & Mrs. Nobel“ macht nun aus dieser Bekanntschaft eine unerfüllte Liebe: Bertha von Suttner, „die Friedenstante“, Alfred Nobel, „der Kriegstreiber“, zwei, die füreinander bestimmt waren.

 

Urs Eggers Fernsehfilm erzählt von dieser fiktiven Liebesgeschichte zwischen den Bildern, mit Blicken, die diese Liebe erahnen lassen, gelegentlich in parallelen Episoden, mit einem deutlichen Übergewicht auf der Vita von Bertha von Suttner, die 1905 als erste Frau mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde. Drehbuchautor Rainer Berg lässt die beiden dann aber doch noch mehrere Male zusammenkommen. Anfangs verbindet sie ihr Intellekt, die Liebe zu den Büchern. Nobel: „Ich hab etwas gegen Dummheit.“ Darauf lächelnd von Suttner: „Da sind wir schon mal zu zweit.“ Nach 60 Filmminuten stehen sich beide in Nobels nobler Bibliothek gegenüber. Er: „Ich möchte Sie umarmen.“ Sie: „Ich weiß.“ Intimer wird es nicht. Später auf einem Boot, inmitten eines italienischen Sees, sinnieren sie nur über ihr Leben und was kommen wird. Ihre Beziehung bleibt die Geschichte einer ungelebten Liebe.

 

KKKK_ELF_080_Eine Liebe für den Frieden_71x40_300dpi

Ein Film, der von der Größe seiner Helden lebt
„Eine Liebe für den Frieden – Bertha von Suttner und Alfred Nobel“ lebt vor allem von der erhabenen Größe zweier Persönlichkeiten, von deren weitsichtiger Klugheit und intellektueller Kultiviertheit. Der Film lebt neben der wohlbekannten Rhetorik jener Jahre mit ihren Kutschen, Handküssen und den überaus gepflegten Umgangsformen, eine Rhetorik, die hier nur selten aufs Melodramatische verfällt, vor allem aber durch die Stärke seiner beiden Hauptcharaktere und das nachhaltige Spiel von Birgit Minichmayr und Sebastian Koch. 

 

Da sind sehr viel mehr als nur amouröse Zwischentöne zu entdecken. Den beiden lässt sich auch gut bei ihren weltanschaulichen Wortwechseln zuhören, gerade eben, weil dieser Inhaltsaspekt vom Beziehungsaspekt sinnlich überlagert wird. Und diese Gespräche wiederum, die häufig um den Widerspruch kreisen, dass der Kriegsgegner Nobel, der früh die Theorie der militärischen Abschreckung entwirft, mit seinen Erfindungen die Kriegseuphorie befeuere, vertiefen selbstredend auch die Verbundenheit der beiden. Im Übrigen deckt der Film – was er allerdings nicht erzählt – einen weiteren Widerspruch auf: dass der Nobelpreis (und damit auch der Friedensnobelpreis), der noch immer aus dem enormen, zum Teil vom Vater Alfred Nobels ererbten Geldes finanziert wird, letztlich auch aus „Kriegsgewinnen“ gestiftet wird. […]

 

(von Rainer Tittelbach)
-----------------------------------

 

 

 

KKKK_ELF_001_Eine Liebe für den Frieden_Besetzung_41x40_300dpi

Die Darstellerinnen und Darsteller:

 

 

Medienzentrale - Erzbistum Köln

Medienzentrale - Erzbistum Köln

Lizenznahme über die Medienzentrale des Erzbistums Köln
Kardinal-Frings-Str. 1-3
50668 Köln
Katholisches Bildungsforum Rhein-Erft

Katholisches Bildungsforum Rhein-Erft

In Kooperation mit dem Katholischen Bildungsforum Rhein-Erft, Bergheim
Kirchstr. 1b
50126 Bergheim
Telefon:02271 47900

Das Team:

Magdalena Burgwinkel

Georg Firmenich

Florian Müller (Referent)

Katharina Müller

Steffi Müller

Ulrike Nießen (Bildungsforum)

Christa Schiffer

Ursula Spantig-Firmenich

 

 

Seien Sie herzlichst gegrüßt und eingeladen,

G. Firmenich