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KKKK
Pfarrzentrum Horrem

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Das Kerpener Kulinarische Kirchen Kino

präsentiert vom KKKK-Team

immer sonntags um 16:00 Uhr

 

im Kath. Pfarrzentrum Horrem

Hauptstraße 215

50169 Kerpen-Horrem


 

Das Programm 2023 - Erstes Halbjahr:

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Das Programm 2023 - Zweites Halbjahr:

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Kino unter Corona-Bedingungen

Bis auf weiteres gilt für das KKKK:

·         Wem es sicherer scheint die Maske zu tragen, der möge das gerne tun.

(Stand: 21.01.2023)


 

Der Film am Sonntag, den 12. Februar: "GOTT von Ferdinand von Schirach"

Lars Kraume * D * 2020 * 91 Min. * FSK 12

 

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GOTT von Ferdinand von Schirach ist ein Filmdrama von Regisseur Lars Kraume aus dem Jahr 2020 mit Barbara Auer, Lars Eidinger und Matthias Habich in den Hauptrollen. Der Film wurde am 23. November 2020 erstmals im Ersten und des SRF ausgestrahlt und basiert auf dem Theaterstück Gott von Ferdinand von Schirach aus demselben Jahr.

Handlung

Der 78-jährige ehemalige Architekt Richard Gärtner möchte seinem Leben ein Ende setzen. Dies soll jedoch nicht im Ausland, sondern ganz legal mit der Hilfe seiner Hausärztin Dr. Brandt geschehen. Für Dr. Brandt kommt es aus persönlicher Überzeugung nicht infrage, ihrem zwar betagten, aber gesunden Patienten ein todbringendes Präparat zu besorgen. Richard Gärtners Fall wird exemplarisch vor dem Deutschen Ethikrat diskutiert. Strittig ist dabei nicht die Frage, welche Formen von Sterbehilfe für Ärzte straffrei sind, sondern ob Mediziner dem Patientenwunsch eines Lebensmüden gerecht werden müssen – egal ob jung, alt, gesund oder krank. Ethikrat-Mitglied Dr. Keller befragt die Sachverständigen und lässt so die unterschiedlichen Experten zu Wort kommen. Die Verfassungsrechtlerin Prof. Litten und der Anwalt von Richard Gärtner stehen Bischof Thiel und Ärztekammerchef Sperling dabei mit unterschiedlichen Meinungen gegenüber.

Am Ende richtet sich die Ethikrat-Vorsitzende direkt an das Publikum: Soll Richard Gärtner das tödliche Präparat bekommen, um sich selbstbestimmt das Leben zu nehmen?

 

Abstimmung
Nach der erstmaligen Ausstrahlung konnten die TV-Zuschauer ihre Stimme online und per Telefon abgeben. An der ARD-Befragung („Abstimmung“) nahmen etwa 546.000 Zuschauer teil. Sie beantworteten die Frage: „Unter welchen Umständen darf man einem Menschen helfen, sich das Leben zu nehmen? Muss der Staat selbstbestimmtes Sterben ermöglichen? Soll Herr Gärtner das tödliche Medikament bekommen?“ zu […] % mit Ja, zu […] % mit Nein.

Kritik

    • Marie Schmidt bezeichnet den Film in der Süddeutschen Zeitung als „verständlich aber abstrakt“: „Weil Schirach ein Meister der didaktischen Vereinfachung ist und das Schauspielerensemble so nah und vertraut wirkt, werden die Entscheidungsgrundlagen dazu durch diesen Film absolut verständlich. Einwenden könnte man höchstens, dass ein so klarer Fall reichlich abstrakt ist.“
      – Süddeutsche Zeitung, 23. November 2020

 

    • Nicole Golombek von den Stuttgarter Nachrichten schrieb über den Film: „Trotz eindrücklicher Reden und Gegenreden bleibt womöglich immer noch jeder bei seiner Haltung, hat aber einige interessante Argumente und Gefühlslagen der jeweils anderen Partei kennengelernt. Nicht das Schlechteste, das man über einen Fernsehabend sagen kann.“
      – stuttgarter-nachrichten.de, 22. November 2020

 

    • Mehrere Palliativmediziner und Psychologen warfen Ferdinand von Schirach in einem offenen Brief vor, der Film stelle die falsche Frage. Diese sei nämlich, ob es ein Recht auf einen „assistierten“ Suizid gebe.

 

    • Eine zweite Gruppe von Palliativmedizinern, Juristen und Ethikern protestierte dagegen in einer Replik: Der genannte offene Brief interpretiere das Urteil des Bundesverfassungsgerichts falsch und stelle den Film verzerrt dar. Außerdem sei die Behauptung falsch, Schirach habe die Mediziner „aus der Zeit gefallen“ dargestellt. In Wirklichkeit seien Ärzteverbandvertreter in den vergangenen Jahren mit exakt jenen Argumenten und Sichtweisen aufgetreten, wie sie in Schirachs Film zu hören seien.

 

 

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Die Darstellerinnen und Darsteller:

 


 

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G. Firmenich